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Der schnelle Internetzugang via Telefonkabel

Grafik: ADSL-Technologie wie sieht das aus?

Es gibt verschiedene Technologien für ein schnelles Surfen im Internet, einer davon ist ADSL (in Deutschland bekannt unter T-DSL). Hier finden Sie ein paar Fragen auf die meist gestellten Fragen.

Alle sprechen von ADSL, was ist ADSL überhaupt?

Asymmetric-Digital-Subscriber-Line (ADSL) ist eine Technologie, welche den herkömmlichen analogen oder digitalen Telefonanschluss in einen Breitband-Internetzugang verwandelt. ADSL teilt den Kupferdraht einer herkömmlichen Telefonleitung digital in drei unterschiedlich grosse Bereiche: zwei für den Datentransport und einen zum Telefonieren. "Asymmetric" deshalb, weil Hin- und Rückkanal jeweils unterschiedlich grosse Datenmengen transportieren können:

  • Beim Surfen im Internet müssen typischerweise nur geringe Informationsmengen (meist Adressen von Webseiten) an den Provider übermittelt werden ("uploaden" / "Upstream"). Dies geschieht über den "kleineren" Rückkanal mit einer Geschwindigkeit von bis zu 768 Kilobit.
     
  • Die multimedialen Inhalte mit Bildern, Animationen und sonstigen "Datenfressern" fliessen mit hoher Geschwindigkeit (bis zu 8 Megabit) durch den "grösseren" Hinkanal ins Haus ("downloaden" / "Downstream").

Die Vorteile: Man kann, ähnlich wie bei ISDN-Anschlüssen, neben der Datenübertragung geichzeitig telefonieren. Ausserdem ist die Übertragungs-Geschwindigkeit mit zehn Millionen Bits pro Sekunde äusserst hoch.

ADSL verfügt über eine theoretische Geschwindigkeit von 8 Mbps im Downstream und 768 Kbps im Upstream. Im Moment werden zwar erst Übertragungsraten von bis zu 2048 Kbps Downstream und 352 Kbps Upstream angeboten, doch diese sind immerhin 32x bis 40x so hoch wie herkömmliche Internet-Verbindungen. 

Im Vergleich:

Analogmodem normal (V34)   36 Kbps
Analogmodem max. (V90) 56 Kbps
ISDN normal 64 Kbps
ISDN gebündelt 128 Kbps
ADSL kleines Abo 256 Kbps
ADSL grosses Abo 2048 Kbps

Für wen eignet sich ADSL?

Ein ADSL-Anschluss eignet sich für private Vielsurfer oder KMU mit einer täglichen Onlinezeit von mindestens 1 Stunde im Durchschnitt.

Wie funktioniert ADSL mit Ihrem normalen Telefonanschluss?

An Ihre bestehende Telefonleitung wird ein Splitter (für ISDN) resp. ein Filter (für Analoge Telefone) angeschlossen, der den Sprachverkehr vom Datenverkehr trennt. An die Sprach-Schnittstelle wird Ihr bestehendes Telefon angeschlossen, während an die Schnittstelle für Datenverkehr ein ADSL-Modem oder -Router eingesteckt wird.
An das Modem wiederum kann ein einzelner Computer angeschlossen werden, während sich über den Router mehrere Computer bis ein ganzes Netzwerk von Computern (LAN) anbinden lässt. Sie telefonieren oder faxen auch während der Übertragung von Daten.

Technologie

ADSL-Grafik

ADSL und Ihre Vorteile

  • 24 Stunden pro Tag online, kein Einwählen nötig 
  • Geschwindigkeit ADSL: ca. 32 x ISDN / ca. 36 x analog 
  • Fixpreis, keine volumenabhängigen Datentransfer-Gebühren 
  • Installationskosten ca. 90% niedriger als bei vergleichbaren herkömmlichen Standleitungen 
  • Zugriff auf Internet verursacht keinerlei Telefongebühren 
  • Telefon und Fax sind weiterhin uneingeschränkt nutzbar (ISDN und / oder Analog) 

Optionen je nach Provider

  • Subnetz von fixen IP-Adressen zum Inhouse-Anschluss eigener Server 
  • Keine Volumenbeschränkung
  • Kein Disconnect
  • Telefonprovider unabhängig
  • Preisänderungen werden automatisch angepasst
  • Garantierter Datendurchsatz

Diese Anbindungsart ist besonders für Kleingewerbler (Selbständige) und KMU geeignet. Selbst Server und VPN (Virtual Private Network) können mit ADSL betrieben werden.

Bereits ab 49.- / Monat erhalten Sie solche Angebote. Ab 69.- / Monat mit eigener IP-Adresse für Server oder Internetgamer.

Neue Angebote per 1.1.2003

Das ADSL-Geschäft boomt und immer wieder kommen neue Angebote auf den Markt. So will die Swisscom per 1.1.2003 mit neuen Abos auch dem Business-Bereich den Internetanschluss mittels ADSL schmackhaft machen. 

Mehr Informationen finden Sie hier

Welcher Provider ist der richtige ?

Mit grossem Kampf werben die Provider um Ihre Kundschaft, doch welcher Provider ist der Richtige? Lassen Sie sich durch uns beraten. Wir kennen die verschiedenen Angebote und Unterschiede der ADSL-Anbieter.

Für bereits CHF 69.- pro Monat erhalten Sie ein tolles Angebot inkl. fester IP-Adresse für Mail- und/oder Web-Server und natürlich einen professionellen Service.
Für private Anwendungen gibt es ein besonders günstiges Angebot für nur CHF 49.- pro Monat. 
Für weitere Angebote und individuelle Beratung kontaktieren Sie uns direkt: info@burger-inf.ch  

Wo kann ADSL installiert werden?

Auf analogen und digitalen „ISDN“-Telefonleitungen. Bei ISDN-Anschlüssen mit DDI für einen Nummernblock vor einer Telefonzentrale kann ADSL momentan nicht aufgeschaltet werden. In diesem Fall wird oft für ADSL eine zusätzliche analoge Leitung gemietet. Swisscom hat zu diesem Problem eine Lösung auf Ende 2001 angekündigt. Zudem können vereinzelte Anschlüsse aus technischen Gründen nicht aufgeschaltet werden. Genauere Informationen dazu finden Sie unter ADSL-Check oder lassen Sie sich beraten durch die Burger Informatik.

Wo ist ADSL bereits verfügbar?

Das ADSL-Netz der Swisscom ist bereits sehr gut ausgebaut. Praktisch in allen Städten und auch in ländlichen Gebieten ist ADSL im Einsatz. Auf der Website ADSL-Check lässt sich überprüfen, ob oder ab wann ADSL auf einem bestimmten Anschluss verfügbar ist.

Wann kostet ADSL weniger als eine Dial-Up-Verbindung?

Da bei ADSL keine zusätzlichen Surfgebühren entstehen, ist ADSL bereits ab durchschnittlich 1.5 Stunden täglicher Onlinezeit günstiger als eine herkömmliche Dial-Up-Verbindung.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Da man mit ADSL permanent mit dem Internet verbunden ist, sollte man das Thema Sicherheit nicht vernachlässigen. Wird ein ADSL-Router eingesetzt, ist durch die integrierte „NAT“ schon ein grosser Schritt punkto Sicherheit getan. Bei einem ADSL-Modem (Bridge) empfiehlt sich - zumindest für Firmen - eine Firewall einzusetzen. Mehr zum Thema Sicherheit unter: www.security-check.ch. Und fragen Sie Ihren Spezialisten: info@burger-inf.ch 

Gibt es Unterschiede zwischen ADSL analog und ADSL ISDN?

Die ADSL-Signale verursachen bei Telefonen störende Nebengeräusche und müssen mit Filter oder Splitter eliminiert werden. Bei einem analogen Anschluss wird vor allen Endgeräten (Telefon, Fax) ein sogenannter ADSL-Filter eingesetzt. Bei einem ISDN-Anschluss muss vor dem NT der Swisscom ein sogenannter Splitter eingesetzt werden. Der Leistungsumfang ist nicht davon abhängig, ob ADSL auf einer analogen Leitung oder auf ISDN installiert wird.

Kann man ADSL-Modems auch mit einem Mac-Rechner einsetzen?

Bei der Verwendung eines ADSL-Modems wird die sogenannte „PPPoE-Software“ benötigt. Bei den ADSL- Router ist diese in der Hardware integriert. Ein Mac-User kann also mit einem Router ohne Probleme von ADSL profitieren. Bei den Modems (Bridges) muss eine separate Software auf dem Rechner installiert werden. Die bei den ZyXEL-Modems mitgelieferte Software läuft im Moment noch nicht auf Mac-Rechnern. Dies sollte sich aber laut Hersteller (ZyXEL) im Laufe des dritten Quartals dieses Jahres ändern.

Kann man mit ADSL gleichzeitig surfen und telefonieren?

Bei ADSL lässt sich über die Telefonleitung – unabhängig ob analog oder ISDN – gleichzeitig eine Daten- und Voice-Verbindung (für Telefongespräche) herstellen. Ein weiterer Vorteil von ADSL ist die permanente Verbindung zum Internet (Standleitung).

Wie viele PCs kann ich anschliessen?

Wenn ein ADSL-Router (z. B. ZyXEL Prestige 642R) eingesetzt wird, ist die Anzahl der PCs in einem Netzwerk nicht limitiert. Das Gleiche gilt auch für eine Kombination aus ADSL-Modem (z. B. ZyXEL Prestige 642M) und einem WAN-Router (z.B. ZyXEL Prestige 310 / 314) oder einer Firewall mit NAT (z. B. ZyXEL ZyWALL 10). Alle Produkte können Sie bei der Burger Informatik beziehen.

ADSL-Modem oder Router?

Da ein ADSL-Anschluss meistens von mehreren PCs genutzt wird, empfiehlt sich der Einsatz eines ADSL-Routers (z. B. ZyXEL Prestige 642R). Mit dem Router steht ADSL einem ganzen Netzwerk zur Verfügung. Zudem bietet ein Router mit NAT (Network Address Translation) und einer Packet-Filter-Firewall Schutz gegen ungebetene Gäste aus dem Internet. Ein ADSL-Modem (z. B. ZyXEL Prestige 630 oder Prestige 642M) ist preiswerter als ein Router, limitiert den Zugang jedoch auf einen PC.

Ist ein aktuelles ADSL-Modem auch noch brauchbar, wenn höhere Bandbreiten angeboten werden?

Die ZyXEL ADSL-Modems und –Router sind von der Swisscom auf die heutigen und auch künftigen Services mit höheren Bandbreiten geprüft worden. Die ZyXEL-Prestige unterstützen ADSL-Downstream-Raten von bis zu 8 Mbps.

Was ist PPPoE?

PPPoE steht für „PPP over Ethernet“ und ist ein neues Protokoll, das bei ADSL eingesetzt wird. Über PPPoE identifiziert sich der ADSL-Benutzer bei seinem Provider für seinen Account. PPPoE muss per Software von einem PC oder hardwaremässig von einem Router unterstützt werden. Die ZyXEL Prestige 642 Modem und 642 Router terminieren die PPPoE-Verbindung selbstständig. Beim USB ADSL-Modem Prestige 630 wird eine PPPoE-Client-Software für Windows mitgeliefert.

ADSL-News finden Sie hier

Begriffe

Download / Downstream

Bezeichnung für das (Herunter-)Laden von Daten aus einem Kommunikationssystem wie dem INTERNET. Bei einem Download werden Programme oder Dateien auf den eigenen Computer übertragen. Im WWW-Browser genügt dazu der übliche Mausklick.

Upstream

beschreibt den kontinuierlichen Datenfluss vom Client (Internet-Surfer) zum Server - also den Datenfluss "ins Internet hinein".

Kbps / bps

Abkürzung für "Bit pro Sekunde" (auch: bps) - die gängigste Methode, Übertragungsraten in der Datenfernübertragung zu messen. Dieser Wert legt fest, wie viele Informationseinheiten pro Sekunde an einen anderen Rechner übertragen werden (nicht zu verwechseln mit Baud). Um zu berechnen, wie viele Zeichen pro Sekunde übertragen werden, gilt als Faustregel: bps/10. Bei einer Übertragungsrate von 2400 bps werden also zirka 240 Zeichen je Sekunde übertragen. Beim File-Transfer selbst gehen noch ein paar Bit pro Sekunde für das Übertragungsprotokoll drauf. Effektiv kommt man dann bei 2400 bit/s auf maximal 230 Zeichen pro Sekunde - zusammen mit dem achten Datenbit versenden die Modems nämlich noch ein Stop- und ein Startbit. Oder anders: Für 8 Bit Daten überträgt ein Modem insgesamt 10 Bit über die Leitung.
Kbps : K steht für Kilo = tausend.

VPN

Abkürzung für "Virtual Private Network" - ein VPN ist ein Netzwerk bestehend aus virtuellen Verbindungen (z.B. Internet), über die nicht öffentliche bzw. firmeninterne Daten sicher übertragen werden. Die VPN- Technologie ermöglicht kostengünstige und sichere Anbindungen von Aussenstellen bzw. Niederlassungen.

Firewall

Englische Bezeichnung für "Feuermauer" / "Brandmauer" - Technik in Form von Hard- und/oder Software, die den Datenfluss zwischen einem privaten und einem ungeschützten Netzwerk (also LAN und Internet) kontrolliert bzw. ein internes Netz vor Angriffen aus dem Internet schützt. Dazu vergleicht eine Firewall z.B. die IP-Adresse des Rechners, von dem ein empfangenes Datenpaket stammt, mit einer Liste erlaubter Sender - nur deren Daten dürfen passieren.

Häufig herrscht Unsicherheit bezüglich der Begriffe "Proxy" und "Firewall". Eine Firewall ist - wie geschrieben - eine Schutzmassnahme des Providers oder Intranet-Administrators gegen System-Angriffe von aussen. Dabei handelt es sich um ein ganzes Bündel von Massnahmen und Techniken. Ein Proxy selbst ist noch keine Firewall, er kann aber Bestandteil einer Firewall sein.

Proxy-Server

'Proxy' bedeutet soviel wie 'Stellvertreterdienst' - Proxies nehmen Anforderungen von einem Client (z.B. einem WWW-Browser) entgegen und geben sie, gegebenenfalls modifiziert, an das ursprüngliche Ziel (z.B. eine WWW-Site) weiter. Proxies können die durchgeschleusten Daten lokal ablegen und beim nächsten Zugriff direkt liefern (siehe auch Firewall)

gleiches Thema - andere Darstellung:

Ein Proxy-Server ist ein Rechner, der von einem Internet-Provider betrieben wird und der die Internet-Seiten, die von den WorldWideWeb-Nutzern häufig abgefragt werden, zwischenspeichert. Wenn ein WWW-Surfer eine Webseite anwählt, prüft der Proxy-Server, ob die Daten bereits beim Provider vorhanden sind. Ist dies der Fall, bekommen der Surfer nur eine "Kopie", die schneller übertragen wird als das "Original". Sind die Daten noch nicht vorhanden, verbindet der Proxy-Server den Surfer weiter zu der gewünschten Adresse.

Für weitere Fragen stehen wir gerne bei: info@burger-inf.ch oder kontaktieren Sie uns (Adresse unten).
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Stand: 26. April 2006